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Profil & Projekte

Die Zeppelin Universität verschreibt sich seit ihrer Gründung der Erforschung von Fragen mit gesellschaftlicher Relevanz. Sie versteht sich als Hochschule zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik und verfolgt einen dezidiert interdisziplinären Ansatz. Die Definition fächerübergreifender Forschungsschwerpunkte und der Ausbau zahlreicher auch internationaler Netzwerke bilden daher einen Grundstein für die erhebliche Forschungsstärke dieser jungen Universität. Das Gremium, in dem alle forschungsbezogenen Fragen beraten und ggf. für Senatsentscheidungen vorbereitet werden, ist der universitäre Research Council.

Research Council

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Der Research Council ist das zentrale forschungsbezogene Gremium der Zeppelin Universität. Er ist in enger Abstimmung mit Präsidium und Senat mit verantwortlich für die Stärkung der Forschung an der ZU sowie für die strategische Weiterentwicklung ihres Forschungsprofils und ihrer interdisziplinären Forschungskultur.

Der Research Council bildet zugleich ein Forum für Feedback, Austausch und Reflexion, das von allen forschungsbezogenen Ausschüssen genutzt werden kann. Forschungsbezogene Themen und Entscheidungen, die in den Senat eingebracht werden, müssen zuvor im Research Council diskutiert werden.

Der Research Council begleitet die Arbeit der Forschungsverbünde und -cluster und entscheidet mit über die Neugründung bzw. ggf. die Auflösung von Forschungsverbünden. Er entscheidet zudem über die Vergabe der jedes Semester verliehenen Preise für herausragende studentische Abschlussarbeiten sowie über die Vergabe der im Rahmen des Forschungsunterstützungssystems (FUSY -> Link) von der Universität bereitgestellten Gelder.

Stimmberechtigte Mitglieder des Research Council sind

  • zwei auf jeweils zwei Jahre gewählte ProfessorInnen aus jedem Fachbereich
  • zwei auf jeweils zwei Jahre gewählte wissenschaftliche MitarbeiterInnen aus jedem Fachbereich, nach Möglichkeit jeweils ein Doktorand und ein Postdoc
  • der Vizepräsident / die Vizepräsidentin für Forschung
  • die Programmdirektion der ZUGS
  • der Leiter / die Leiterin der Abteilung Forschungsförderung
  • der / die studentische Vizepräsident/in

Die Sitzungen des Research Council finden in der Regel einmal pro Semester statt. Sie sind nicht öffentlich.

Wirkliche Probleme sind undiszipliniert – wir auch!
Gesellschaftliche Phänomene passen sich selten an die Muster der wissenschaftlichen Disziplinen an. Daher hat sich die Zeppelin Universität einer dezidierten Förderung inter-disziplinärer Forschung verschrieben: In fächerübergreifenden Forschungsverbünden und -clustern sowie Forschungszentren wird zu zentralen gesellschaftlich relevanten Fragestellungen gearbeitet, Forschungskolloquien laden zu quer zu den Disziplinen liegenden Diskursen ein, und das universitätsweite Jahresthema versammelt Wissenschaftler unterschiedlichster Fachrichtungen in einem vielstimmigen Austausch.

Auch in der Lehre und auf der Ebene der Studierenden werden interdisziplinäre Perspektiven gezielt gefördert und gefordert, so beispielsweise im Rahmen des so genannten Zeppelin Jahres . Interdisziplinarität im Sinne einer anstrengenden, aber chancenreichen Zusammenarbeit mehrerer wissenschaftlicher Disziplinen zu einem Phänomen bildet ein zentrales Element des Forschungs- wie Lehrprofils der Universität.

Forschen in Netzwerken
Wie macht eine Kleinstuniversität mit rund 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern große Forschung? In Kooperation. Die Zeppelin Universität als Universität zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik hat sich seit Gründung dem Ideal der „Beziehungsfähigen Universität“ verschrieben. Austausch und Kooperation mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sind konstitutiver Bestandteil des ZU-Forschungsprofils.

Die Formen der Zusammenarbeit (Forschungsverbund, Forschungscluster, Drittmittelprojekt, Forschungszentrum, Joint Venture) sind dabei eben so vielfältig wie die Partner, die renommierte Universitäten wie das MIT, Stanford University, die Copenhagen Business School und die Warwick University. und außeruniversitäre Einrichtungen wie die Fraunhofer Gesellschaft und die Max-Plank-Gesellschaft umfassen.

Forschungsleistung
Seit ihrer Gründung versteht sich die ZU als forschungsorientierte Universität, die der Forschung auf allen Ebenen – von den Studierenden über den wissenschaftlichen Nachwuchs bis hin zu den ProfessorInnen – einen zentralen Stellenwert beimisst. Studienformate wie das Zeppelin Jahr und das Humboldt-Jahr fördern den Forschergeist der Studierenden. Die konstante Zunahme von Forschungsdrittmitteln, high-impact und vielzitierten Publikationen und Gutachtertätigkeiten von ZU-Wissenschaftlern sind ein Ausdruck der Forschungsleistung dieser Universität. Umfassende Informationen hierzu finden Sie in der ZU-Forschungsdatenbank .

Eine wichtige und motivierende Bestätigung für den eingeschlagenen Weg brachte die im Juli 2011 durch den Wissenschaftsrat ausgesprochene Empfehlung zur Erteilung des Promotionsrechts und die darauf folgende Verleihung des Promotions- und Habilitationsrechts durch das Wissenschaftsministerium des Landes.

Wertschätzung und Sicherung wissenschaftlicher Qualität
Die Zeppelin Universität legt einen besonderen Wert auf die Förderung und Ermöglichung der gesamten Breite an Forschungsaktivitäten: Die umfassende Monographie eines einzelnen Forschers wird ebenso gewürdigt wie häufig in Kooperation entstandene High Impact Publikationen. Kleine Forschungsprojekte einzelner Wissenschaftler können die Forschung in gleicher Weise voranbringen wie kooperative Projekte, die mit Hilfe von Drittmittelförderungen größere Netzwerke einbinden. Vor dem Hintergrund des universitären Profils wird interdisziplinären Projekten ein besonderer Stellenwert zugeschrieben, doch auch rein disziplinäre Ansätze haben an der Universität ihren Platz.

Herausragende Forschungsaktivitäten setzen eine umfassende Qualitätssicherung und deren institutionelle Verankerung voraus. Vor diesem Hintergrund hat der Senat der Zeppelin Universität im Juni 2004 Grundsätze zu Regelungen zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis verabschiedet, die hier in ihrer aktuellen Beschlussversion vom September 2012 einzusehen sind.

Zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis sowie für Fragen zur Durchführung und ethischen Vertretbarkeit von Forschungen an Lebewesen wurde eine Ethikkommission eingerichtet, die auf Antrag aktiv wird. Zur Vermeidung von Plagiaten hat der Senat darüber hinaus entsprechende Regelungen für Studierende (Plagiatsrichtlinien) und Promovierende (im Kontext der Promotionsordnung) verabschiedet.

Kontakt

Lucarelli, Ute Dr phil
Leitung Forschungsförderung
Tel:+49 7541 6009-1114
Fax:+49 7541 6009-1199
Raum:Semi 1.18


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