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Lehrveranstaltungen

Wissensvermittlung: Innovation, Lehre & Gestaltung

Die Zeppelin Universität und das Zentrum für Medien & Gesellschaft stehen für forschungsorientierte Lehre und einen intensiven Wissenstransfer in die Gesellschaft. Hohes zivilgesellschaftliches Engagement und die Anregung sozialer Innovationen, sowie Beratung auf der Höhe der Zeit gehören zu unseren fundamentalen Anliegen. Als eine der Säulen des kommunikationswissenschaftlichen Lehrangebots der Universität ist das Zentrum zudem wesentlicher Impulsgeber und Mitgestalter curricularer Angebote in allen Studienprogrammen (BA, MA, Executive Education). Derzeit werden bereits eine Vielzahl von BA- und MA-Seminaren mit Medienschwerpunkten an der ZU angeboten. Zudem verfügt der BA in Communication, Culture & Management über einen eigenen Schwerpunkt im Bereich der Kommunikations- und Medienforschung.

Hier finden Sie Informationen zu Lehrveranstaltungen und Seminaren:

Dr Martin R. Herbers

CCM-Vertiefungsseminar I: Satireparteien in Deutschland und Europa: Ihre Organisationen, Kommunikator*innen und Inhalte

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Inhalte:
Satire- und Spaßparteien stellen auf nationaler und europäischer Ebene eine disruptive Größe in der politischen Landschaft dar, da ihre Kommunikation weniger eine ‚ernsthafte‘ inhaltliche Dimension aufweist, sondern vielmehr unterhaltende Aspekte in den Vordergrund stellt. Dennoch erzielen die Kandidat*innen dieser Parteien trotz (oder gerade auf Grund) dieses Auftretens Wahlerfolge und müssen nun politische Verantwortung übernehmen. So haben etwa Martin Sonneborn und Nico Semsrott von „DIE P.A.R.T.E.I.“ zwei Sitze im Europaparlament inne und engagieren sich hier entsprechend ernsthaft. Auf europäischer Ebene lassen sich ähnlich ausgerichtete Parteien finden, die den demokratischen Prozess karikieren und dadurch Erfolge aufweisen.

Allerdings mangelt es in der politischen Kommunikationsforschung an empirischen und theoretischen Erkenntnissen zu dieser Form von Parteienpolitik. Daher versteht sich das Seminar als Forschungsseminar und analysiert in explorativer Kleingruppenarbeit verschiedenen Aspekte der Kommunikation von Satireparteien, ihrer Organisation und ihren Kandidat*innen in Deutschland und Europa vor dem Hintergrund des Zusammenspiels der humorvollen Aufarbeitung des demokratischen Prozesses und dessen ernsten Folgen.

Lernziele:
Das Seminar verfolgt zwei Ziele: Zum einen erwerben die Teilnehmer*innen vertiefte Kenntnisse zu den Forschungsfeldern Politik und Unterhaltung, Parteienkommunikation, und Politischer Kultur, die im Seminar durch Impulsvorträge und Literaturarbeit vermittelt werden.

Zum anderen verfolgt das Seminar das Ziel, den gesamten Prozess der Forschung von der Ideenfindung bis zur Veröffentlichung der Erkenntnisse partizipativ durchzuführen. Dies wird im Seminar in Kleingruppen von maximal drei Personen geschehen. Hierdurch verfügen die Teilnehmer*innen nach Abschluss des Seminars über fortgeschrittene Fähigkeiten in zentralen Methoden (vor allem qualitative Interviews und Inhaltsanalysen) der empirischen Kommunikationsforschung und erwerben grundlegende Fähigkeiten zum wissenschaftlichen Projektmanagement.


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Kontakt

Herbers, Martin R Dr phil
Akademischer Mitarbeiter im Fachbereich Kultur- und Kommunikationswissenschaften sowie in den Projekten"NetPol"," Nachhaltigkeit? Wen interessierts?"
Zentrum für Politische Kommunikation
Tel:+49 7541 6009-1382
Fax:+49 7541 6009-1399
Raum:FAB 3 | 1.31


Prof Dr Udo Göttlich

Seminar: Massenmedien & Moderne

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Inhalte:
Das Seminar ist der Rolle und Stellung der Massenmedien im Prozess der Entwicklung der modernen Gesellschaft und Kultur gewidmet. Die Veranstaltung verfolgt zunächst eine strukturierte Einführung in die Kernfragestellungen und Problemstellungen der Massenkommunikationsforschung, wobei mediensoziologische Aspekte zur Rolle und Funktion der Massenmedien für die Entstehung der Nachkriegsgesellschaften in Europa und Nordamerika einen der inhaltlichen Ausgangspunkte bilden.

Eine Kernfrage wird dabei sein, wie und wieso sich mit dem Verbreitungsprozess der Massenmedien die Realität immer mehr den von den Medien verbreiteten und konstruierten Bildern und Imaginationen über die Realität anpasst; oder anders gesagt, weshalb die Medienrealität zur Realität nicht nur unserer Kultur sondern zu den Grundlagen und zur Voraussetzung unserer Denk- und Handlungsmuster beiträgt, diese durchdringt und formt. Diesen Fragen werden wir uns im Haupteil des Seminars vorwiegend exemplarisch und fallsanalytisch nähern.

Lernziele:
Das Seminar zielt darauf, den Seminarteilnehmern die grundbegrifflichen, theoretischen sowie die konzeptionellen und methodischen Zusammenhänge für die eigenständige Auseinandersetzung mit den Folgen des Wandels der Massenkommunikation für unserer Kultur und Gesellschaft wie für das Wirklichkeitsverständnis zu geben.


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Seminar: Mediatisierung & Medienkultur

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Inhalte:
Mediatisierung beschreibt, problematisiert und kritisiert den Prozess, der sich als Folge der Allgegenwart von Medien in nahezu allen alltäglichen Handlungsvollzügen und Handlungskontexten vollzieht. Neben der Veralltäglichung medienvermittelter interpersonaler Kommunikation, die sich als Folge des immer stärkeren Eindringens von Medien in den Alltag beschreiben lässt, kommt es zur immer bedeutender werdenden Orientierungsfunktion von Medienkommunikation für unsere Kultur und Gesellschaft.

Sei es der Kontakt zu Freunden, zur Familie, zur Schule und Uni oder schlicht der Vollzug von Arbeits- oder Freizeitaktivitäten, alle diese Bereiche sind nicht mehr ohne Medienbezug denkbar. Denkt man an die Teilhabe an Kultur und Kulturveranstaltungen oder auch an die Teilnahme an Sport oder Sportveranstaltungen bis hin zur Partizipation an Politik und Politikveranstaltungen wie z.B. Demonstrationen, so sind auch diese Bereiche kaum mehr ohne Medienbezug denkbar.

Im Seminar wollen wir fallanalytisch, anhand unterschiedlicher alltäglicher Erfahrungsbereiche nicht nur das immer weitere Vordringen von Medien in unsere Handlungsvollzüge beschreiben und analysieren, sondern auch die möglichen Folgen für Kultur und Gesellschaft sowie den Einzelnen und sein kommunikatives Handeln thematisieren.

Lernziele:
Das Seminar zielt darauf, den Seminarteilnehmern die grundbegrifflichen, theoretischen sowie die konzeptionellen und methodischen Zusammenhänge der Mediatisierungsforschung und der Medienkulturanalyse aufzuzeigen.


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Kontakt

Göttlich, Udo Prof Dr
Akademischer Programmleiter Communication, Culture & Management | CCM
Lehrstuhl für Allgemeine Medien- und Kommunikationswissenschaft
Tel:+49 7541 6009-1381
Fax:+49 7541 6009-1399
Raum:FAB 3 | 1.41
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Prof Dr Jörn von Lucke

Seminar: Electronic Government

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Inhalte:

Die Lehrveranstaltung führt in Aspekte der Digitalisierung im öffentlichen Sektor ein und vertieft diese über Seminararbeiten. Der anwendungsorientierte Einsatz von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien im öffentlichen Sektor steht dabei im Vordergrund: Electronic Government, Open Government, Smart Government und Realtime Government. Die Vielzahl der in Betracht kommenden Werkzeuge und Systemlösungen, die ubiquitären Möglichkeiten des Internet sowie die Komplexität des öffentlichen Sektors eröffnen vielfältige Einsatzmöglichkeiten, aus denen ausgewählte aktuelle Trends beispielhaft aufbereitet und diskutiert werden.

Lernziele:

Die Studierenden erhalten Einblick in aktuelle Konzepte, Modelle und Werkzeuge der Verwaltungsinformatik und der Politikinformatik, analysieren die relevanten Akteure, lernen Anwendungsmöglichkeiten beim Regieren und Verwalten, in Behörden und öffentlichen Unternehmen kennen und sollen in die Lage versetzt werden, sich eigenständig auch in neue, derzeit noch nicht absehbare Technologien einzuarbeiten.


  • Methoden und Modelle der Verwaltungsinformatik und der Politikinformatik
  • Akteursanalyse zur Digitalisierung von Staat und Verwaltung
  • Electronic Government – Elektronisches Regierungs- und Verwaltungshandeln
  • Open Government – Offenes Regierungs- und Verwaltungshandeln
  • Smart Government – Intelligent vernetztes Regierungs- und Verwaltungshandeln
  • Realtime Government - Regierungs- und Verwaltungshandeln in Echtzeit
  • Digitalisierungsstrategien: digital.fn, Digital@BW & der Koalitionsvertrag
  • Verwaltungsebenenübergreifende Zusammenarbeit mit dem IT-Planungsrat & FITKO
  • Onlinezugangsgesetz, Portalverbund und das Digitalisierungsprogramm
  • 2. Nationaler Aktionsplan Deutschlands 2019-21 zur Open Government Partnership
  • Offene gesellschaftliche Innovation zur Staatsmodernisierung
  • Geschäftsmodelle rund um Geodaten aus staatlicher Sicht
  • Zukunftsstadt Ulm 2030 und Zukunftskommune Ulm @ bw
  • Aktivitäten der Smart Government Akademie Bodensee und ihrer Partner
  • Außenpolitik in Zeiten von Wikileaks, NSA-Überwachung und Russischen Trollfabriken
  • Open Aid in der Entwicklungszusammenarbeit
  • Herausforderung Digitalisierung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk* Herausforderung Cybersicherheit für Staat und Verwaltung


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Seminar: Medieninformatik

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Inhalte:
Die ehemals disziplinäre Grenzziehung zwischen Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Kultur weicht immer stärker auf, Interdisziplinarität gewinnt zunehmend an Bedeutung. Informations- und Kommunikationstechnologien als Treiber dieser Veränderungen besitzen in den Sozial¬wissen-schaften wie den managementorientierten Politik- und Verwaltungswissenschaften eine immer größere Relevanz. Um die aus dieser Entwicklung resultierenden neuen Herausforderungen zu verstehen und zu bewältigen, werden den Studierenden im vorliegenden Modul vertiefte Kenntnisse der Medieninformatik an Hand ausgewählter Bereiche des Einsatzes moderner Informations- und Kommunikationstechnologien vermittelt.

Mit diesem Modul sollen die bereits vorhandenen Kenntnisse vertieft und das Verständnis neuer Technologien gestärkt werden. Ziel ist es, den Studierenden die Relevanz und die Einsatzmöglichkeiten der in Wirtschaft und Medien eingesetzten Informationstechnologien für Verwaltungsmodernisierung, Organisation und Prozesse zu vermitteln.


Die Lehrveranstaltung setzt sich vertieft mit aktuellen Trends der Medieninformatik auseinander. Der anwendungsorientierte Einsatz von sozialen Medien und modernen Informations- und Kommunikationstechnologien in der Medienwirtschaft steht dabei im Vordergrund, wobei aktuelle Technologietrends, die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und für den öffentlichen Sektor relevante Vorhaben auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene auch betrachtet werden sollen. Mit Blick auf aktuelle Entwicklungen verschieben sich die thematischen Schwerpunkte von Jahr zu Jahr.

Lernziele:
Die Studierenden erhalten Einblick in aktuelle Trends, neuartige Konzepte, Modelle und Werkzeuge der Medieninformatik, lernen Anwendungsmöglichkeiten kennen und sollen in die Lage versetzt werden, strategische Entscheidungen zum Einsatz neuartiger Technologien vorzubereiten und zu treffen.


  • Medieninformatik und digitale Kommunikation
  • Simulation und Virtualität
  • Öffentlich-rechtlicher Rundfunk in Deutschland
  • Transformation in der Medienlandschaft
  • Die disruptive Transformationskraft sozialer Medien
  • Zukunft der Zeitungshäuser und Verlagshäuser im digitalen Zeitalter
  • Zukunft des Radios im digitalen Zeitalter
  • Zukunft der Fernsehsender im digitalen Zeitalter
  • Zukunft der Filmproduzenten im digitalen Zeitalter
  • Zukunft der Musiker und Musikproduzenten im digitalen Zeitalter
  • Zukunft der bildlichen Kunst im digitalen Zeitalter
  • Zukunft der darstellenden Kunst im digitalen Zeitalter
  • Offene Kulturpolitik
  • Datenjournalismus


Die Programmierung von Rechnern und Rechnernetzen ist kein Bestandteil des Moduls.

Seminar: Verwaltungsinformatik & Digitalisierung

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Inhalte:
Die Lehrveranstaltung führt die Studierenden in die Verwaltungsinformatik ein. Electronic Government und der anwendungsorientierte Einsatz von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien in Staat und Verwaltung zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben stehen dabei im Vordergrund. Die Vielzahl der in Betracht kommenden Werkzeuge und Systemlösungen sowie die Komplexität des öffentlichen Sektors eröffnen diverse Einsatzmöglichkeiten, aus denen besonders relevante Ansätze beispielhaft aufbereitet und diskutiert werden.

Lernziele:
Die Studierenden erhalten einen Einblick in wesentliche Konzepte, Modelle und Werkzeuge der Verwaltungsinformatik, lernen Anwendungsmöglichkeiten in Behörden, Politik und öffentlichen Unternehmen kennen und sollen so in die Lage versetzt werden, sich in Zukunft auch eigenständig in neue, derzeit noch nicht absehbare Technologien einzuarbeiten.


  • Verwaltungsinformatik, Electronic Government und Electronic Governance
  • Akteure des E-Government in der föderal aufgestellten Bundesrepublik Deutschland
  • Sichere Dokumente: Akten, Urkunden, Datenschutz und Datensicherheit
  • Sichere Kommunikation: Identifikation, Signaturen, Zustellung, Vertrauen
  • One Stop Government und Portale für die öffentliche Verwaltung
  • Open Government: Öffnung von Staat und Verwaltung
  • Transparenz, Bürgerbeteiligung, Zusammenarbeit und Open Innovation im öffentlichen Sektor
  • Smart Government: Intelligent vernetztes Regierungs- und Verwaltungshandeln
  • Digitalisierung in der Ordnungsverwaltung, der Justiz und der Finanzverwaltung
  • E-Health: Digitalisierung in der Gesundheitsverwaltung


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Kontakt

von Lucke, Jörn Prof Dr
Direktor The Open Government Institute | TOGI
Lehrstuhl für Verwaltungs- und Wirtschaftsinformatik
Tel:+49 7541 6009-1471
Fax:+49 7541 6009-1499
Raum:Semi 0.05
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Dr Jörg-Uwe Nieland

Lehrschwerpunkte

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In den Lehrveranstaltungen wird die Digitalisierung thematisiert und dabei ins Verhältnis zum gesellschaftlichen und kulturellen Wandel gesetzt. Nach einer Einordnung mit Hilfe von kommunikationswissenschaftlichen Theorieangeboten, werden anhand von Fallbeispielen die mit der Digitalisierung verbunden Herausforderungen – beispielsweise für die Medienkritik – behandelt.
In den Lehrveranstaltungen werden die Prozesse der Vernetzung, Datafizierung und Vermachtung kommunikationswissenschaftlich erfasst. Dies indem die Verbreitung von Fake News, die Bedeutung von Social Bots sowie die Skandalisierung als Folge dieser Prozesse kritisch analysiert werden und schließlich von den Studierenden in eigenen Fallstudien präsentiert werden (etwa in Form eines wissenschaftlichen Posters).

Die Digitalisierung verändert unser kommunikatives Handeln ebenso wie unsere persönlichen und beruflichen Beziehungen. Die vielfältigen Veränderungen zeigen sich sowohl auf der Ebene der interpersonalen als auch der öffentlichen Kommunikation – und zwar in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen. Insbesondere während der Covid-19-Pandemie erlebten wir einen „Digitalisierungs-Schub“.
Verschiedene Lehrveranstaltungen beschäftigen sich mit diesem Digitalisierungs-Schub im Kulturbereich. Anhand von Erhebungen (Leitfadeninterviews und Beobachtungen sowie Dokumentenanalysen) wird gefragt; wie Kulturschaffende a. während des zweiten Lockdowns digitale Medien zum Arbeiten genutzt haben, b. welche Voraussetzungen auf der Ebene von Hard- und Software und welche Medienkompetenzen nötig waren, c. wie die Perspektiven des digitalen Arbeitens nach dem zweiten Lockdown eingeschätzt wird.

Ein weiterer Gegenstand von Lehrveranstaltungen sind die Leistungen, Strukturen und Akteure im Bereich der Gesundheitspolitik und -kommunikation. Betrachtet werden verschiedene Gesundheitskampagnen In Kleingruppen wird dann ein Poster zu jeweils einer ausgewählten Gesundheitskampagne entwickelt, gestaltet und präsentiert. Abschließend wird ein Text erstellt, der die auf dem Poster beschriebenen Zusammenhänge in einen größeren Forschungskontext einordnet.

Lehrveranstaltungen widmen sich außerdem dem Phänomen des Rechtspopulismus. Aufgearbeitet werden zunächst die Historie, die Ursachen und Gefahren des Rechtspopulismus sowie die Kommunikationsstrategie der AfD. Im Anschluss werden mittels eigener Fallstudien die Reaktionen auf die AfD in ausgewählten Parlamenten (bzw. Parlamentsdebatten) und Medien analysiert. Bewertet werden soll auf dieser Basis, ob der Umgang von Politik und Medien mit der AfD den Herausforderungen, die auch in demokratietheoretischer und kommunikationswissenschaftlicher Sicht mit dem Rechtspopulismus verbunden sind, angemessen ist.

Schließlich werden Veranstaltung zur Sportkommunikation und zum Mediensport angeboten. So werden angesichts der Bedeutung des Publikums für den modernen Sport und der fortschreitenden Medialisierung des Sports Zuschauerkonzepte ausgewählter Medienanbieter hinterfragt. Ziel der Veranstaltung ist es, unterschiedliche Strategien von nationalen und internationalen Anbietern gegenüberzustellen und diese zu bewerten.

Kontakt

Nieland, Jörg-Uwe Dr
Akademischer Mitarbeiter mit Lehraufgaben
Tel:+49 7541 6009-1353
Raum:FAB 3 | 1.45


Felix Krell, M.A.

Seminar: Einführung in kommunikationswissenschaftliche Fragestellungen

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Inhalte:
Die Kommunikations- und Medienwissenschaft beschäftigt sich in ihrem Kernbereich mit medial vermittelter, öffentlicher und interpersonaler Kommunikation. Aus einem sozialwissenschaftlichen Selbstverständnis heraus untersucht sie die Bedingungen, die Folgen und letztlich die Bedeutungen dieser Kommunikationen für das Individuum und die Gesellschaft.

In Anknüpfung an dieses Verständnis vermittelt das Seminar grundlegende Kenntnisse an Hand von klassischen Theorien, die vor dem Hintergrund aktueller Phänomene diskutiert werden. Schwerpunktmäßig wird die Bedeutungsproduktion durch Kommunikation, der Zusammenhang von Kommunikation und Gesellschaft, Theorien der öffentlichen Kommunikation und der gegenwärtige medienkulturellen Wandel behandelt und diskutiert.

Lernziele:
Das Seminar vermittelt Grundkenntnisse der kommunikationswissenschaftlichen Theoriebildung und der zentralen Fragestellungen und zeigt Abgrenzungen und Bezüge zu anderen sozialwissenschaftlichen Disziplinen auf. Die Bedeutung der Kommunikation für größere soziale und kulturelle Prozesse zu erkennen, aber auch kritisch zu hinterfragen, sind weitere Ziele der Veranstaltung.

Seminar: Social VR - Theoretische und forschungspraktische Exploration neuer digitaler Lebenswelten

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Ihre Frage:

Das Seminar bewegt sich interdisziplinär zwischen Kommunikationswissenschaft, Medien- und Kultursoziologie, Sozialpsychologie und Philosophie. Es soll die Teilnehmer in den Medien- und kommunikationswissenschaftlichen Metaprozess der Mediatisierung einführen und dessen Entwicklung weiterdenken: Vollkommene Medienimmersion. Dort umgibt uns Medienkommunikation nicht nur, sondern wir leben tatsächlich in medialen Welten, die für uns räumlich wahrnehmbar und sogar sensorisch spürbar werden können. An dieser Stelle eröffnen sich viele interdisziplinäre Fragen danach, was eigentlich überhaupt „echt“ bedeutet, oder wie weitreichend und flexibel die soziale und mediale Konstruktion von beispielsweise Rollen, Realitäts- und Selbstverständnissen tatsächlich ist. Im Bereich „Social VR“, also die Nutzung von VR-Technologie für soziale Interaktionen durch echte Personen, bieten hierzu vor allem diese drei Disziplinen Einblicke:

1. Philosophische Annäherung an den Realitäts- und Simulationsbegriff
2. Soziologischer Blick auf Identität, Interaktionen und Lebenswelten
3. Sozialpsychologische Betrachtung des Ichs

Das Seminar wird Teilnehmern außerdem Anleitung bieten, wie in Social VR geforscht werden kann:

a) Medientechnologische Hinführung
b) Methodologische Rahmung


Für die Durchführung von Projekten und die VR-Forschung wurde seitens des Lehrstuhls der allgemeinen Medien- und Kommunikationswissenschaft eigens ein VR-Setup im Medienlabor der ZU (Raum 2.07) eingerichtet. Seminare werden dort stattfinden und Teilnehmern First Hand Experience im Umgang mit VR-Technologie bieten.

Kontakt

Krell, Felix
Tel:+49 7541 6009-1383
Raum:FAB 3 | 1.51