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Die ZU und ihre Studierenden



Name:
Melanie Diedrich
Alter: 25
Studiengang: CME Master konsekutiv
Semester: 2. (8. Bachelor inklusive)


Argentinien, Australien, Brasilien, Marokko, Paraguay, Tunesien, Südafrika, Vereinigte Staaten und praktisch ganz West-Europa: So international wie das Studium an der ZU liest sich der Lebenslauf der gebürtigen Radolfzellerin Melanie Diedrich. Ob im Schüleraustausch, bei Sprach- und Bildungsreisen oder für Praktika: Stets zog es sie in die weite Welt - zugleich auch Ausdruck ihrer Begeisterung und Leidenschaft für fremde Länder und Denkweisen, die sie immer wieder dazu anregen, die eigene Lebens- und Denkweise kritisch zu hinterfragen.
So war es nur zwangsläufig, dass Melanie Diedrich die letzten drei Sommer in Spanien verbrachte, um einerseits die Sprache zu vertiefen und andererseits bei einem Praktikum gleichzeitig ihren Studienschwerpunkten in den Bereichen strategisches Management und Marketingstrategien sowie deren Schnittstellen nachzugehen. Nach einem anderthalbjährigen BWL-Studium an der Universität Mannheim fand sie in der ZU die Universität, die es ihr erlaubte, diese beiden Interessengebiete durch einen Major in CME und einen Minor in CCM ideal zu verknüpfen. Auch für ihren konsekutiven Master ist sie der ZU treu geblieben und will durch Einblicke in Behavioral & Neuro Science und Wirtschaftspsychologie Prozesse hinter Kaufentscheidungen verstehen, um daraus Implikationen für Managementstrategien ableiten zu können.
In ihrer Bachelorthesis beschäftigte sie sich mit dem Preispremienmanagement in der Branche der kurzlebigen Konsumgüter. Und während ihres Bachelor-Studiums war sie für den Lehrstuhl für Personalmanagement und Unternehmensführung Opitz tätig, seit Beginn ihres Masters unterstützt sie die Arbeit am Lehrstuhl für Internationales Management und beim Aufbau des Center für Automobil-Management („CAMA“) als studentische Hilfskraft. Als Studierende bringt sie überdies ihre inzwischen langjährige ZU-Erfahrung unter anderem durch Mitarbeit in der Zone „Evaluierung“ und als Mitglied der Auswahlkommission beim „Pioneers Wanted“ ein.


| Die Zeppelin Universität hat diesmal Sie als besonders eigenwilligen Studierenden ausgewählt. Ist das in irgendeiner Weise überhaupt berechtigt?
Wollen Sie damit vielleicht darauf anspielen, dass ich nach „Organisation und Netzwerktheorie“ auch gerne mal auf „Bauer sucht Frau“ umschalte...? Nein, im Ernst: an der ZU wimmelt es nur so von mutigen Sozial-Unternehmern, ambitionierten Paradoxiekünstlern und kreativen Pionieren, die alle eine gewisse Eigenwilligkeit auszeichnet, so dass in meinen Augen Eigenwilligkeit an sich an der ZU kein Differenzierungsmerkmal darstellt. Was mich betrifft: Wenn man es als Indiz für Eigenwilligkeit bezeichnen könnte, dass ich vor drei Jahren, zur an Unverständnis grenzender Verwunderung vieler, von der Universität Mannheim an eine Universität gewechselt habe, an der mein 50-köpfiges Semester ein Drittel der Studentenschaft ausmachte, und ich dies seitdem keine einzige Sekunde bereut habe, dann vielleicht ja.

| Wenn Sie sich selbst mit sieben Worten beschreiben sollten, dann wären dies…:
Neugieriger Querdenker mit Begeisterungsfähigkeit und kleinem Ordnungstick.

| … und die ZU in sieben Worten?
Newcomer mit pulsierender Energie und erfrischender Andersartigkeit.

| Inwieweit hat die ZU ihre Eigenwilligkeit unterstützt bzw. nicht verhindert?
Die ZU fordert jeden Tag aufs Neue dazu auf, sich mit seinen Auffassungen und Anschauungen, so auch mit seiner Eigenwilligkeit, auseinanderzusetzten und dadurch kontinuierlich mit der Universität mitzuwachsen. Um Eigenwilligkeit dann in die Uni einfließen zu lassen, bieten sich durch die Partizipationsarchitektur vielfältigste Spielräume zum Austoben und Werkstätten, die zum Mitgestalten einladen. Die vielen Mitspieler und Bastler inspirieren und motivieren sich dabei stets gegenseitig und kommen zusammen oft auf ungeahnt geniale Ideen.

| Was war Ihre wichtigste Überraschung in Ihrem bisherigen Studium?
Dass oft die Antwort auf Fragen darin besteht, dass 1000 neue aufgeworfen werden.

| Und welche Frage ist noch immer unbeantwortet?
Hört es irgendwann wieder auf, automatisch alles mit ZU ZU | sammenzufügen, ZU | vereinen und sich darüber tot | ZU | lachen?

| Wem genau würden Sie von einem Studium an der ZU abraten?
Denen, die gerne den kürzesten Weg nehmen, die an Kreuzungen immer geradeaus gehen und nie über rote Ampeln fahren würden.

| … und wem eines empfehlen?
Denen, die der Entdeckergeist gepackt hat, die sich an Kreuzungen für noch nie betretene Wege entscheiden und dabei Grenzen überschreiten, auch wenn das manchmal heißt, mit ordentlichem Anlauf ins kalte Wasser zu springen.

| Was dürfen wir von Ihnen noch erwarten - nach dem Studium?
Sie fragen mich Sachen... Um es mit Wilhelm Busch zu sagen: „Stets findet Überraschung statt, da, wo man's nicht erwartet hat.“





E-Mail-Kontakt zu Melanie Diedrich



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geändert: 03.04.2009