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Der Lehrstuhl vertritt eine handlungsbezogene Kunsttheorie. Die Auseinandersetzung mit künstlerischen Praktiken erfolgt dabei nicht allein entlang von fertigen Objekten und Formaten, sondern auch entlang der Analyse von Arbeitspraktiken, Produktionsbedingungen und Fragen der Institutionalisierung. In der ebenso theoriegeleiteten wie projektorientierten Lehre kommt inszenatorische Praxis nicht zuletzt auch als Methode der Analyse kultureller Phänomene zur Anwendung; es wird sensibilisiert für Unterschiede und Übergänge zwischen wissenschaftlichen und künstlerischen Strategien der Selektion, Kontextualisierung, Präsentation und Herstellung von Wirklichkeiten. Forschen und Kuratieren werden dabei eng aufeinander bezogen. Der Lehrstuhl konzipiert und realisiert gemeinsam mit Studierenden regelmäßig Ausstellungen (siehe die Ausstellungsreihe „politics of research“ in Berlin), kooperiert eng mit dem artsprogram und dem Labor für implizites und künstlerisches Wissen (LIKWI), organisiert das universitäre Musikprogramm (Joachim Landkammer) und arbeitet in der Lehre mit Künstlern (z. B. Christoph Schäfer, Margit Czenki, Andrew McNiven u.a.).
Forschungsschwerpunkte des Lehrstuhls
- Theorie des Inszenierens und Ausstellens
- Museumsforschung
- Künstlerische Arbeitsformen
- Kunst & Öffentlichkeit
- Politik des Zeigens
- Kunst & Altern
- Kunst & Emotionen
- Populär- & Alltagskultur
- Dilettantismus
Schwerpunkte in der Lehre
- Ästhetik & Kunsttheorie
- Geschichte neuzeitlicher Kunstproduktion
- Kuratorische & inszenatorische Praxis
- Bildanalyse
- Management von Kultur und Kunst
- Kunstsoziologie
- Kulturphilosophie
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