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Lehrstuhl für Kunsttheorie & inszenatorische Praxis | Profil

Der Lehrstuhl vertritt eine handlungsbezogene Kunsttheorie. Die Auseinandersetzung mit künstlerischen Praktiken erfolgt dabei nicht allein entlang von fertigen Objekten und Formaten, sondern auch entlang der Analyse von Arbeitspraktiken, Produktionsbedingungen und Fragen der Institutionalisierung. Die Arbeitsschwerpunkte sind:

  •     Kunsttheorie und Ästhetik (insbesondere Theorien der Inszenierung und des Zeigens/Deixis)
  •     Kunst der Gegenwart
  •     Kunstsoziologie
  •     Bildtheorie
  •     Kuratorische und inszenatorische Praxis.


In der ebenso theoriegeleiteten wie projektorientierten Lehre kommt inszenatorische Praxis nicht zuletzt auch als Methode der Analyse kultureller Phänomene zur Anwendung; es wird sensibilisiert für Unterschiede und Übergänge zwischen wissenschaftlichen und künstlerischen Strategien der Selektion, Kontextualisierung, Präsentation und Herstellung von Wirklichkeiten. Forschen und Kuratieren werden dabei eng aufeinander bezogen. Der Lehrstuhl konzipiert und realisiert gemeinsam mit Studierenden regelmäßig Ausstellungen (siehe die Ausstellungsreihe „politics of research“ in Berlin), kooperiert eng mit dem artsprogram (Ulrike Sheperd), organisiert das universitäre Musikprogramm (Joachim Landkammer) und arbeitet in der Lehre mit Künstlern (z. B. Christoph Schäfer, Andrew McNiven, Thomas Locher, Tilo Schulz, Ines Schaber).

Forschungsschwerpunkte des Lehrstuhls

  • Theorie des Inszenierens und Ausstellens
  • Museumsforschung
  • Künstlerische Arbeitsformen
  • Kunst und Öffentlichkeit
  • Politik des Zeigens
  • Kunst und Altern
  • Kunst und Emotionen
  • Populär- und Alltagskultur
  • Theorie der Unterhaltung


Schwerpunkte in der Lehre

  • Ästhetik und Kunsttheorie
  • Kuratorische und inszenatorische Praxis
  • Bildtheorie
  • Management von Kultur
  • Kulturphilosophie
  • Wissenschaftstheorie (bes. der Geistes- und Kulturwissenschaften)



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geändert: 02.05.2012