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Forschung für eine neue Beziehungsfähigkeit im Gesellschaftsspiel „Wer macht was?“
Mit Beginn des 21. Jahrhundert kommt in die Debatte der Zukunft der Zivilgesellschaft Bewegung. Ein neues Gesellschaftsspiel mit neuen Spielern um die relevanteste Frage: „Wer macht was?“
Finanzmarkt-, Wirtschafts-, Politik- und Staatskrisen zeigen ebenso wie ein ungewöhnliches Wachstum von Großunternehmen wie Privatvermögen die wesentlichen Eckpunkte der Diskussion. Es geht um die Finanzierung von Finanzierungsrisiken, das Soziale der sozialen Marktwirtschaft, das Außerparteiliche in politische Bewegungen, um die Wohlfahrt der Wohlfahrtsdiskussion und um das Vermögen, mit Vermögen umzugehen. Und es geht um eine neue Beziehungsfähigkeit aller gesellschaftlichen Akteure.
Das „Civil Society Center | CiSoC“ der Zeppelin Universität wurde gemeinsam mit zahlreichen Förderern und Partnern im Jahr 2010 vom „Lehrstuhl für Strategische Organisation & Finanzierung | SOFI“ gegründet, um eine Vermessung der Emergenz, der Funktionsweisen, der Akteure, der Interdependenzen sowie der internationalen Vergleichsanalysen dieses neuen Gesellschaftsspiels zu leisten.
CiSoC arbeitet interdisziplinär und empirisch – eingebettet in Forschungsfelder der Philanthropie, der Vermögenspsychologie, der soziologischen und anthropologischen Austauschtheorien, der Konstitutionen- und Institutionenökonomie, der Theorie Öffentlicher Güter, der Organisationstheorie, der Neuen Sozialen Bewegungen und Sozialer Innovation sowie beobachtend von Non-Profit und Non-Government-Organisationen, Wohlfahrtsorganisationen, Sponsoring-Märkten und Sozialunternehmen.
CiSoC fokussiert die Forschung, leistet aber Beiträge für (1) wirtschafts-, kultur-, politik- und verwaltungswissenschaftliche Lehrprogramme, für (2) „Outreach“ (Ausgründung und Begleitung von Sozialunternehmen) und für (3) wissenschaftliche Dienstleistungen.”
CiSoC bettet sich in ein dichtes Forschungsnetzwerk von Partnerlehrstühlen der Zeppelin Universität – hier vor allem das „Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen | FIF“, das „Buchanan Institute for Entrepreneurial Finance“ sowie der „Stadt Friedrichshafen Lehrstuhl für Verwaltungswissenschaft und -modernisierung“ – sowie ausgewiesenen Instituten anderer Universitäten – hier vor allem das „Center for Entrepreneurial and Financial Studies (CEFS)“ der TU München sowie das „Centrum für Soziale Investitionen und Innovationen (CSI)“ der Universität Heidelberg, dem Lehrstuhl für Vermögenspsychologie der Siegmund Freud PrivatUniversität Wien. Internationale Kooperationen bestehen mit der IESE Barcelona, der Stanford University, Tilburg, der Adama University in Äthiopien, EGADE Business School in Mexiko, Universidad de los Andes in Bogotá und der University of Stellenbosch Business School in Südafrika. Forschungs- und Projektpartnerschaften bestehen zu zahlreichen Stiftungen und Förderorganisationen wie Ashoka, BMW Stiftung, Schwab Foundation, Start Social oder Vodafone Stiftung.
Weiterhin sind zahlreiche fördernde Institutionen eingebunden – z.B. die Stiftung Mercator oder die Siemens Stiftung mit jeweils eigenen Forschungsprojekten.
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zu|hören
Radio-Interview mit Stephan A. Jansen, Präsident der ZU und Leiter des Civil Society Center, zur neuen Rolle des sozialen Unternehmertums in Gesellschaft, Wohlfahrt und Markt | SWR2, 26.7.2012


Jansen, Stephan A.; Heinze, Rolf; Beckmann, Markus (Hrsg.): Sozialunternehmen in Deutschland. Analysen, Trends und Handlungsempfehlungen

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