Glokalisierung: Globalisierung bei lokaler Verankerung in der Region
Die Zeppelin Universität verschreibt sich seit ihrer Gründung der Erforschung von Fragen mit gesellschaftlicher Relevanz. Forschen heißt an der Zeppelin Universität daher häufig, „Beobachten vor Ort“ – also in Unternehmen, Museen, Verlagen, Theatern, Rathäusern und Ministerien. Und es bedeutet, Fragen zu formulieren, deren Lösungen insbesondere in der Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Institutionen entstehen können. Dieser Ansatz verankert die Universität intensiv in der Region, die in vielfältiger Weise von regional orientierten Forschungsprojekten profitiert.
Zugleich bezieht sich die Einbindung des gesellschaftlichen Koordinatensystems natürlich auch auf bundesweite und internationale Problemstellungen. Der Klimawandel, die Zivilgesellschaft oder Metropolenforschung sind nur einige Beispiele für große, an der ZU bearbeitete Themenkomplexe, die nicht ohne den Blick auf gesellschaftliche Relevanzen behandelt werden können. Auch Studierendenprojekte wie bspw. Rock your life oder Spread the word fokussieren vielfach auf größere oder kleinere gesellschaftliche Fragen.
Einen sehr spezifischen Blick auf die zu erforschende Umwelt bietet schließlich das Konzept der community based research, das an der ZU zunehmend an Bedeutung gewinnt. Dieser in den USA bereits weit verbreitete Forschungsansatz basiert auf einer engen Einbindung der zu erforschenden communities - von der Definition der Forschungsfragen und -ziele bis hin zur Durchführung der Projekte selbst.
Impact der Forschung außerhalb akademischer Kontexte
Damit Forschungsergebnisse auch außerhalb der rein akademischen Kontexte rezipiert werden, müssen sie in eine allgemeinverständliche Darstellung im Sinne einer „intelligenten Trivialisierung“ übersetzt werden. Dies geschieht sowohl durch mediale Kommunikation – nicht zuletzt im neu konzipierten Magazin auf – Magazin für Zwischenfragen der ZU – als auch im Rahmen zahlreicher universitärer Veranstaltungen. Relevant ist, was ankommt.
Eine wichtige Folge erfolgreicher und sichtbarer Forschung zu gesellschaftlich relevanten Themen sind schließlich zahlreiche Berufungen in hochrangige Beratergremien. Sie erweitern ihrerseits den gesellschaftlichen Impact der Forschungsergebnisse.