Fasziniert, weil in dieser Form so ungewöhnlich, hat mich der internationale Wissenschaftskongress zum Thema „Knowledge Politics“ mit Prof PhD FRSC Nico Stehr: In einem kleinen, fast persönlichen Kreis ließen sich hoch spezialisierte Wissenschaftler beim Austausch von Ideen und Anregungen aktueller Forschung – praktizierend also – beobachten. Und das vor dem Hintergrund der wundervoll historischen Kulisse Dubrovniks.
Was war Dein bestes Praktikum?
Das „beste“ ist hier nur schwer definierbar. Am meisten Lebenserfahrung brachte mir wahrscheinlich das zweimonatige Praktikum in einer kleinen Art Gallery in New York City: ein atemberaubender Einstieg in die pulsierende Stadt und die nicht minder aufregende Kunstszene der Metropole. Meinen beruflichen Leidenschaften am nahesten –und in meinen jetzigen Beruf – brachte mich jedoch das fünfmonatige Praktikum bei Bayer Business Consulting.
Welches Projekt hast du im Studium umgesetzt?
Eine spannende Geschichte – des Scheiterns. Zu siebt arbeiteten wir in Kooperation mit dem aufstrebenden Theatertrio Rimini Protokoll an einer interdisziplinären Publikation – und wurden von der Schnelligkeit des Marktes überrascht. Einer Konkurrenzpublikation gelang es, uns während der Konzeptions- und Umsetzungsphase Autoren abzuwerben – mit ihnen unsere Ideen – und uns zeitlich und finanziell zu überholen. Etwas erfolgreichere Projektarbeit ließ sich im Rahmen der studentischen Unternehmensberatung whyknot realisieren: in einem kleinen Team konnten wir für ein mittelständischen Heimtextilunternehmen über eine Erhebung von Marktdaten einen marketingtheoretischen Prozessplan zur Einführung eines neuen Produktes erstellen und dabei lernen, Theorie und Praxis sich ein wenig näher zu bringen.
Was machst du jetzt?
Derzeit arbeite ich als Consultant bei der Bayer Business Services GmbH im Business Consulting – also der internen Beratung der Bayer AG. Derzeitiger Schwerpunkt meiner Arbeit liegt im Pharma und HealthCare-Bereich und bei 3 Tagen der Woche Berlin, 2 in Leverkusen und Wohnsitz in Köln erweist sich das Ganze als überaus spannend. Eines ist klar: Meine ZU-Interdisziplinarität wird hier gut auf die Probe gestellt.