Auf die Idee des vierjährigen Bachelor haben uns eigentlich unsere Studierenden gebracht. Das ZU-Studium als forschungsorientiertes, projektbezogenes, internationalisierendes und interdisziplinäres Studium wurde von den Studierenden als bereichernd empfunden, aber gleichsam in drei Jahren zeitlich als sehr anspruchsvoll angesehen, vor allem aufgrund vieler zum Teil zeitlich konkurrierender Ansprüche.
Warum also nicht – so die naheliegende Idee – das Studium auf vier Jahre ausdehnen und damit wirklich ausreichend Zeit haben für eigene Substanzproduktion. Substanz in interdisziplinären Überblicken, in der Vertiefung der eigenen Disziplin, in Praxis und Theorie, in Projekten und Forschungsarbeiten. Damit stellt sich die ZU – gerade in Zeiten von G8 – gegen den Trend zur Schnelligkeit in der Bildung. Oder wie wir sagen: “Substanz statt Schnelligkeit”.
Im Zentrum steht dabei eben nicht die ausschließliche Arbeitsmarktbefähigung, sondern die Möglichkeit für die Studierenden eigenes Wissen zu ermitteln, statt bloßer Vermittlung fertiger Informationen. Und diese neugierige, forschende Haltung, die dann eintritt, wenn man als Student ein Thema identifiziert hat, welches einen einfach nicht mehr locker lässt, die braucht ausreichend Zeit und Raum zur Entfaltung.
Mehr Informationen zu den Studienprogrammen
|
|
Pressestimmen zum vierjährigen Bachelor der ZU

|