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Kunstarbeit jenseits des Kunstmarktes
Konferenz mit KünstlerInnen und TheoretikerInnen an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen in Kooperation mit dem Kunstbüro der Kunststiftung Baden-Württemberg
Die Zeppelin Universität veranstaltete gemeinsam mit dem Kunstbüro der Kunststiftung Baden-Württemberg am 18. Juni 2011 eine eintägige Veranstaltung zum Thema “Kunstarbeit jenseits des Kunstmarktes”. In einem öffentlichen Symposium wurden nicht kunstmarktkonforme Arbeitspraktiken und Netzwerke beleuchtet. Parallel zur weltweit wichtigsten Kunstmesse in Basel präsentierten sich in Friedrichshafen KünstlerInnen, die in den Bereichen Stadtentwicklung, Forschung, Design und im World Wide Web arbeiten.
In den letzten Jahren wurde immer häufiger die Marktdominanz im Kunstfeld kritisiert. Nicht mehr Kritik und Kunsttheorie, sondern der Kunsthandel gilt mittlerweile als entscheidende Bewertungsinstanz. Entgegen dieser Tendenz nahmen das Kunstbüro der Kunststiftung Baden-Württemberg und die Zeppelin Universität gemeinsam mit WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen eine Bestandsaufnahme von künstlerischen Praktiken vor, die auf Kunstmessen und im Kunsthandel kaum einmal vorkommen, sich aber in eigenen Märkten, Ökonomien und Netzwerken dennoch etablieren können. Im Rahmen von Kurzvorträgen, Präsentationen, einer Poster-Ausstellung und Diskussionsrunden wurden alternative Arbeitsformen auf ihr jeweiliges Selbstverständnis, ihre Organisationsstrukturen, Netzwerkbildungen und Ökonomien hin befragt.
Vortragende des Symposiums waren folgende KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen: Margit Czenki (Künstlerin und Filmemacherin, Hamburg), Anke Haarmann (Künstlerin und Wissenschaftlerin, Leuphana Universität Lüneburg), Judith Hopf (Künstlerin Städelschule – Staatliche Hochschule für Bildende Künste, Frankfurt), Birte Kleine-Benne (Kunsttheoretikerin, Kunsthochschule Halle, Burg Giebichenstein, Berlin), Andrea Knobloch (Künstlerin, Düsseldorf/Hamburg), Dr. Ursula Pasero (Soziologin, Zeppelin Universität), Oliver Ressler (Künstler und Filmemacher, Wien), Christoph Schäfer (Künstler, Hamburg), Dr. Stephan Schmidt-Wulffen (Rektor der Akademie der Bildenden Künste, Wien), Apolonija Sustersic (Künstlerin und Architektin, Amsterdam/Ljubljana), Jun.-Prof. Dr. Martin Tröndle (Kunstforscher, Zeppelin Universität), Prof. Dr. Karen van den Berg (Kunstwissenschaftlerin, Zeppelin Universität), Prof. Dr. Ulf Wuggenig (Kunstsoziologe, Leuphana Universität Lüneburg).
Konzeption: Prof. Dr. Karen van den Berg und Dr. Ursula Pasero, Lehrstuhl für Kulturmanagement und inszenatorische Praxis, Zeppelin Universität Friedrichshafen in Kooperation mit Ramona Dengel, Kunstbüro der Kunststiftung Baden Württemberg und Ulrike Shepherd, Kuratorin am artsprogram der Zeppelin Universität.
Link zum Programm: http://www.zeppelin-university.de/deutsch/lehrstuehle/kunsttheorie/tagungen_konferenzen.php
www.kunstbuero-bw.de
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„Kunstarbeit jenseits des Kunstmarktes“ Diskussion mit (v.l.n.r.): Apolonija Sustersic, Dr. Stephan Schmidt-Wulffen, Oliver Ressler, Prof. Dr. Karen van den Berg
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