

Sie kennen das: Nichts ist so dauerhaft wie die Provisorien.
Umzugskisten, Übergangslösungen und Ausnahmeregeln sind die wahre Nachhaltigkeit – ob Rettungsschirme, Leiharbeit, militärische Interventionen oder temporäre Bauten: erstaunliche Langlebigkeiten. An Fundamenten gibt es hingegen fundamentale Zweifel. Traditionen und Rituale wirken seltsam in einer Zeit der nervösen Kommunikation. Und in der Politik kommen ewige Oppositionen in die Regierung und gleich kapern Piraten die Brücke. Qualitätszeitungen boulevardisieren, Drogeriemärkte verschwinden und die Energien wenden sich.
Nur eines bleibt stabil: das Sommerfest der ZU. In der neunten Ausgabe untersuchen wir in vorsichtigen Vorträgen, wackeligen Versuchsanordnungen und instabilen Kunstprojekten die Stabilität der Fragilität und die Fragilität der Stabilität.
Handle with care!
Das Fragile ist die neue Stabilität: Fragilitäten erfordern die nächsten Agilitäten.
Kommen Sie daher bitte vorbei!
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Rückschau auf das ZU-Sommerfest 2011

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