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Nora Schäfer dritte hauptamtliche studentische Vizepräsidentin der Zeppelin Universität  |  06.06.2012


Friedrichshafen. Nora Schäfer ist neue hauptamtliche studentische Vizepräsidentin der Zeppelin Universität (ZU). Die 21-jährige Studierende der Kultur- und Kommunikationswissenschaften löst Lena Schulze-Gabrechten ab, deren Amtszeit nach einem Jahr turnusmäßig endete.

„Nachdem mich die Universität nach vier Semestern immer noch fasziniert und überrascht, will ich mehr, als nur dort studieren“, begründet Nora Schäfer ihren ebenfalls auf ein Jahr befristeten Wechsel vom Hörsaal in die Hochschulleitung, „ich sehe es als spannende Herausforderung, die Schnittstelle von Studierenden und Präsidium zu besetzen und zwischen beiden zu vermitteln.“

Nora Schäfer stammt aus Freiburg im Breisgau und ist Studienstipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung. Nach dem Abitur in Bremen überlegte sie zunächst, Musik zu studieren, schließlich war sie über Jahre als Oboistin Mitglied im Jugendsinfonieorchester in der Hansestadt. Sie entschied sich jedoch für das Studium der Kultur- und Kommunikationswissenschaften an der ZU, wo sie der Musik freilich verbunden geblieben ist. So engagiert sich Nora Schäfer beispielsweise beim studentischen Radio „Welle20“ und bei der Organisation des jährlichen, integrativen Festivals „Lange Nacht der Musik“ in Friedrichshafen. Sprach- und Praktikumsaufenthalte führten sie unter anderem nach Frankreich und Mexiko.

Für ihre Amtszeit hat sie sich bereits konkrete Ziele gesetzt. „Ich möchte die Professionalisierung studentischer Projekte vorantreiben“, sagt Nora Schäfer, „und im Anschluss an meine Vorgängerin Lena Schulze-Gabrechten die Kommunikation zwischen Studierenden und Präsidium festigen sowie die Qualitätssicherung der Lehre unter Mitwirkung der Studenten optimieren.“

Nora Schäfer übernimmt das Amt von ihrer Vorgängerin Lena Schulze-Gabrechten, der ersten Frau an deutschen Universitäten, die in ein solches Amt berufen wurde. Die 24-jährige Studierende der Politik- und Verwaltungswissenschaften und kehrt nun wieder in den Studienalltag zurück. „Für ein Jahr die ZU in einem so besonderen Präsidiumsteam mit gestalten zu dürfen, war prägend, lehrreich sowie begeisternd, und ich freue mich, dass ich insbesondere im Bereich der Studienfinanzierung einen kleinen Beitrag zur Hochschulentwicklung leisten konnte“, resümiert sie ihre Amtszeit. „Die Beobachtung, Mitarbeit am und Mitverantwortung für den Umgang mit allen Höhen und Tiefen des vergangenen Jahres erlaubte intensive Einblicke und dadurch eben auch spezifische Mitwirkung aus studentischer Perspektive, die ohne diese manageriale Form der studentischen Partizipation nicht gegeben wäre.“

Gerade weil sie der ZU inzwischen aus unterschiedlichen Perspektiven verbunden ist, steht bei Lena Schulze-Gabrechten nach dem Bachelor-Abschluss nun ein Ortswechsel an: „Ich bin schon jetzt aus einer professionellen Perspektive gespannt, wie Studium und Hochschulmanagement an einer öffentlichen Universität in Deutschland aussehen  - an solchen habe ich mich für ein Master-Studium in Politik- und Verwaltungswissenschaften beworben.“

„Eine exzellente und experimentelle Universitätsentwicklung kann ohne Studierende gar nicht nachhaltig und dynamisch gelingen, aber in der täglichen Zusammenarbeit mit wirklich beeindruckenden Studierenden im Präsidium selbst ist noch mal geistreicher“, sagt ZU-Präsident Professor Dr. Stephan A. Jansen mit besonderem Dank an Lena Schulze-Gabrechten anlässlich der Amtsübergabe. „Frau Schulze-Gabrechten war der Beleg für eine substantiierte Zusammenarbeit in Studiengangsentwicklung und in der Professionalisierung und Akkreditierung der zahlreichen Initiativen der Studierenden und das wird mit Frau Schäfer nun mit besonderem Blick auf das Wachstum auch der Studierendenschaft und die Lehre fortgesetzt“, freut sich Jansen im Namen des Präsidiums auf das kommende Jahr. 


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geändert: 06.06.2012