Mehr als 100 Studierende der ZU beschäftigen sich seit ihrem Studiumsstart im vergangenen Herbst ein ganzes Studienjahr lang mit Projekten zum Spannungsfeld "Region und Globalisierung". Die 13 Gruppen präsentierten nun ihre Zwischenergebnisse – von Kulturangeboten, Migrationsfragen, Arbeitsmärkten bis hin zu regionalen Produkten – und diskutierten mit Professoren, Mitarbeitern und Studierenden über die Herausforderungen ihrer Projekte, deren Veröffentlichung im April erfolgt.
"Globalisierungsprozesse lassen sich aus unterschiedlichsten Perspektiven betrachten. Die Projektgruppen bilden diese Vielfalt sehr gut ab. Wir sind schon sehr gespannt auf die Ergebnisse der Abschlusspräsentation im April", erklärt Juniorprofessor Markus Rhomberg, der gemeinsam mit PD Maren Lehmann und Juniorprofessor Christian Brock das Zeppelin-Projekt betreut.
Die Studierenden untersuchen in ihren Projekten unter anderem die Auswirkungen der Globalisierung auf die Friedrichshafener Konzertszene, den Stellenwert regionaler Produkte in Baden-Württemberg, Fragen des Zusammenlebens unterschiedlicher Nationalitäten in Friedrichshafen, die Rolle der Arbeitsmigration in der Bodensee-Region oder auch die Herausforderungen für regionale Familienunternehmen durch die Globalisierung. Die Ergebnisse ihrer Arbeit stellen die Studierenden schließlich an der ZU der Öffentlichkeit vor.
Alle diese Projekte sind Teil der neu gestalteten vierjährigen Bachelor-Programme an der ZU. Die Studierenden lernen im Rahmen dieser Projektarbeit bereits in den ersten zwei Semestern in Echtzeit, welche Möglichkeiten Wissenschaft und Forschung bieten. Während die Globalisierungsgruppen nun das Frühjahrssemester insbesondere für Feldforschungen nutzen, startet bereits die zweite Studierendenkohorte in ihre Projektarbeit. Diesmal sollen bis zum Dezember Fragen zu „Krisen und Katastrophen“ untersucht werden.
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