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„Zeppelin University Graduate School“ feierlich und unter freiem Himmel eröffnet  |  26.01.2012


Feierlich und unter freiem Himmel des künftigen Hauptcampus‘ am Fallenbrunnen 3 in Friedrichshafen ist die „Zeppelin University Graduate School | ZUGS“ der ZU eröffnet worden. In ihren Ansprachen blickten ZU-Präsident Prof. Dr. Stephan A. Jansen, ZUGS-Dean Prof. Dr. Alfred Kieser, Prof. Dr. Peter Strohschneider als Festredner sowie Friedrichshafens Oberbürgermeister Andreas Brand zurück auf den dabei bewältigten Weg – und in die Zukunft.

„Von 2003 bis 2011 wurde eine Forschung aufgebaut, die dem Wissenschaftsrat die Gewissheit gab, dass hier vollwertige Wissenschaftler ausgebildet werden können“, erklärte ZUGS-Dean Alfred Kieser, zugleich Vizepräsident Forschung der ZU, in seiner Eröffnungsansprache.  Die ZUGS bündelt alle Programme für Graduierte – also die Vollzeit-Masterstudiengänge, die teilstrukturierten Promotionsprogramme und die Habilitation in den Wirtschafts-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Die ZUGS zeichnet sich vor allem durch interdisziplinäre Forschungsverbünde und akkreditierte Forschungscluster aus und integriert Lehre und Forschung auf dem Graduierten-Level. Mit der neuen Einrichtung  gelte es nun, das weiter zu machen, „was uns in relativ kurzer Zeit als kleine Privatuniversität auf die höchste Stufe akademischer Ausbildungsgänge gebracht hat: Forschung an den Rändern von Disziplinen und zwischen Disziplinen, Forschung, die gesellschaftliche Probleme in den Blick bekommt und zu sinnvollen Diskursen mit Praktikern befähigt, keine Einschwörung von Doktoranden auf Erfolg versprechende Trends, aber Erfolg vermittelnde Unterstützung beim Begehen nicht ausgetrampelter Theoriepfade“, erklärte Kieser.  Es werde nicht einfach, anders zu sein, „aber die ZU mit ihrer Graduate School wird das hinkriegen!“

Dabei umriss er drei Ziele für die Arbeit der ZUGS. Zum einen wolle man „unsere Doktoranden und Doktorandinnen aus dem Sog zur wenig spannenden Mainstreamforschung heraushalten, in den sie die Rankings mit großer Kraft hineinziehen“. Sie sollten nicht Bekanntes noch einmal wenden, vielmehr sollten sie „richtig Innovatives forschen“. Zudem betonte er einen klaren Praxisbezug der Arbeit: „Wissenschaftler und Praktiker können sich gegenseitig inspirieren, auf positive Weise irritieren“, sagte Kieser und führte weiter aus: „Wir werden weiter das Unsere dazu beitragen, dass beide Seiten das wollen, die Praktiker aus Unternehmen, aus der öffentlichen Verwaltung und aus der Politik und die Wissenschaftler.“ Und schließlich verwies er auf den Freiraum zur Eigeninitiative der Doktoranden. Credo der ZUGS werde es sein, ihnen die Möglichkeit zu geben, „auch solche Theorien und Methoden kennenzulernen, die ein hohes Potenzial haben, sich aber (noch) nicht an der Spitze von Rankings finden“. 

Zu Beginn der Veranstaltung, durch die ZU-Doktorandin Linn Rampl vom Lehrstuhl für Marketing moderierend führte, hatte ZU-Präsident Stephan A. Jansen zunächst eine kurzweilige Rückschau auf die Geschichte der Promotion gehalten.  Er erinnerte an Papst Honorius III. , der 1219 in Bologna an der heute ältesten Universität der Welt die erste verbriefte Promotion vornahm. In der nun bald 800-jährigen Geschichte der Promotion hat nun auch die ZU einen Platz gefunden als erste Privatuniversität in Deutschland, der nach Empfehlung des Wissenschaftsrates das Promotions- und Habilitationsrecht verliehen wurde. Und die damit Friedrichshafen zur 84. Universitätsstadt in Deutschland und zur 10. in Baden-Württemberg macht. Diesen Umstand wie auch die Leistung beim Aufbau der Universität würdigte Friedrichshafens Oberbürgermeister Andreas Brand in seinem Grußwort. Mit den Promotions- und Habilitationsrechten habe die ZU den „ministeriellen Ritterschlag“ erhalten, die ZU sei damit in den „Adelsstand“ erhoben worden und stehe nun neben Universitäten wie Tübingen und Heidelberg.

Die Festansprache der Eröffnungsfeier schließlich hielt Prof. Dr. Peter Strohschneider, Professor für Mediävistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und früherer Vorsitzender des Wissenschaftsrates. Sein Thema: „Irritationen. Über Selbstbezug und Fremdbezug der Wissenschaft“. „Irritationen“ wünschte er im Übrigen auch der ZUGS wie der gesamten ZU – auf dass sie „ein Möglichkeits-, ja ein Verdichtungsraum“ von „intellektueller Selbstdistanz und Irritierbarkeit wird. Und je mehr sie es wird, umso besser wird sie sein. Und umso relevanter!“ Er gratulierte der ZU „sehr herzlich“ zum Promotions- und Habilitationsrecht und damit zu der „wissenschaftlichen und wissenschaftspolitischen Anerkennung, die sich darin artikuliert“. Der ZUGS schließlich wünschte er „fulminanten Erfolg“.  

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geändert: 26.01.2012