ZU-Professor Peter Kenning in Beratergremium von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner berufen
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13.12.2011
Friedrichshafen. Professor Dr. Kenning, Inhaber des Lehrstuhls für Marketing an der Zeppelin Universität (ZU), ist von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner in den Wissenschaftlichen Beirat „Verbraucher- und Ernährungspolitik“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz berufen worden.
„Ich hoffe, einen Beitrag zu einer wissenschaftlich fundierten Weiterentwicklung der Verbraucherpolitik leisten zu können“, freut sich Peter Kenning über die Berufung und die Aufgabe, „meinen Schwerpunkt sehe ich insbesondere in der Integration verhaltenswissenschaftlicher und neuroökonomischer Erkenntnisse in verbraucherpolitisch relevante Entscheidungen. Damit sollen diese noch verbrauchergerechter und -freundlicher werden.“
Der Wissenschaftliche Beirat ist mit Vertretern verschiedener wissenschaftlicher Gebiete besetzt und soll die Weiterentwicklung der Verbraucher- und Ernährungspolitik unterstützen. Das unabhängige Gremium arbeitet ehrenamtlich und erstellt wissenschaftliche Gutachten und Stellungnahmen. Der Beirat wurde im September 2002 erstmalig berufen; die vierte Berufungsperiode hat im September 2011 begonnen, die konstituierende Sitzung fand soeben in Berlin statt.
Peter Kenning ist bereits der zweite Professor der ZU in diesem Gremium. Vorher gehörte bereits Professorin Dr. Lucia Reisch, ständige Gastprofessorin für Konsumverhalten und Verbraucherpolitik an der ZU, dem Beirat an und hatte seit 2008 den Vorsitz des Gremiums.
Zu den Aufgaben des Beirats gehört es insbesondere, die Ziele und Grundsätze der Verbraucherpolitik zu überprüfen, verbraucherpolitische Instrumente weiterzuentwickeln sowie Verbraucherinteressen zu erfassen, zu bewerten und die Anliegen der Verbraucherinnen und Verbraucher so darzustellen, dass konkrete Maßnahmen abgeleitet werden können. Auch Fragen der Ernährungspolitik und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes sollen vom Beirat aufgegriffen werden.
Dem Beirat gehören bis zu zwölf Mitglieder an, die in unterschiedlichen Fachgebieten zu verbraucherpolitischen Fragestellungen forschen und arbeiten – von den Ernährungswissenschaften über Verbraucherrecht bis hin zur Soziologie. Die Mitglieder werden auf Vorschlag des Beirats vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz für die Dauer von drei Jahren berufen.
Neben Peter Kenning gehören dem Wissenschaftlichen Beirat „Verbraucher- und Ernährungspolitik“ an: Prof. Dr. Ulrike Arens-Azevedo von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Prof. Dr. Tobias Brönneke von der Hochschule Pforzheim, Kornelia Hagen vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Prof. Dr. Mirjam Jaquemoth von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Dr. Jörn Lamla von der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Dr. Christa Liedtke vom Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie, Prof. Dr. Andreas Oehler von der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Prof. Dr. Martin Schmidt-Kessel von der Universität Bayreuth, Prof. Dr. Ulf Schrader von der Technischen Universität Berlin, Prof. Dr. Christoph Strünck von der Universität Siegen und Prof. Dr. Marina Tamm von der Hochschule Wismar.
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