„Zauberflöte re-loaded“: Ausstellungseröffnung eines sozial-integrativen Kunstprojekts an der Zeppelin Universität
|
25.10.2011
Friedrichshafen. An der Zeppelin Universität (ZU) wird am Freitag, 28. Oktober, um 19 Uhr die Ausstellung „Zauberflöte re-loaded“ eröffnet. Es ist zugleich der Abschluss eines sozial-integrativen Kunstprojekts von ZU-Studierenden und der Stiftung Liebenau unter Leitung der Wiener Künstlerin Irene Hohenbüchler.
Die Ausstellung „Zauberflöte re-loaded“ zeigt das Resultat der einwöchigen Zusammenarbeit von Studierenden der ZU, Studentinnen der Kunstakademie Münster, Menschen mit Behinderung der Stiftung Liebenau und der Wiener Künstlerin Irene Hohenbüchler. Als Impulse für das kooperative bildnerische Arbeiten an „Zauberflöte re-loaded“ dienten die Kostümentwürfe der Berlinerin Hannelore Brüderlin, die sie in den 40-er Jahren für Mozarts Singspiel „Zauberflöte“ erstellte. Zum Finale des Projekts werden die von den Figuren der „Zauberflöte“ inspirierten Objekte und Bilder in einer raumgreifenden, multimedialen Installation im Foyer der ZU präsentiert.
Konzipiert und organisiert wurde das Projekt von den ZU-Studierenden Lana Brankovic, Robert Bauer, Emily Mierendorff, um das Verbindende im gemeinsamen Gestalten erfahrbar werden zu lassen. Für die künstlerische Leitung wurde Irene Hohenbüchler eingeladen, die seit Jahren sozial-integrale Projekte als ihre Kunstpraxis versteht. Sie ist Professorin an der Kunstakademie Münster und beteiligte sich gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Christine Hohenbüchler an zahlreichen internationalen Ausstellungen wie der dokumenta X (1997) und der Biennale Venedig, Österreichischer Pavillon (1999).