AUSGABE #01
ISSN 2192-7979

Hier bestellen



Ausgabe #01 – Macht und Mitsprache

Die ZU möchte mit AUF ein Magazin für Zwischenfragen, also das noch Unwissbare oder eben das nicht mehr Wissbare, das Fragwürdige, begründen und dabei Einblicke in die Geistesgegenwart der Arbeit der Zeppelin Universität geben.

Die aufgeklärte und potentiell überinformierte Gesellschaft erhält immer mehr Antworten auf ungestellte Fragen. Aber diese Gesellschaft schafft auch Platz für Zwischenfragen, also Fragen, die einfach mal zwischen die immer gleichen Antworten geschoben werden. Der derzeitige Zeitgeist der Beschleunigung und Dramatisierung auf drängende Fragen unserer Zeit – Wie viel Gemeinschaft bei Gemeinschaftswährungen? Wieviel gesellschaftlicher Wandel beim Klimawandel? – bringt keine Antworten, sondern Interessen zum Ausdruck. Jede schnelle Antwort kann immer nur eine Zwischenantwort sein. Jede Lösung ist der Ausgangspunkt für ein neues Problem, jede Antwort für eine neue Frage.

Und AUF? Das „Medium für Zwischenfragen der ZU“ will Debatten im wahrsten Sinne der Wortes „auf-machen“, neue Perspektiven auf alte Themen eröffnen und zum Nachdenken und Vormachen anregen. Zweimal im Jahr – jeweils zum AUFtakt unserer Semester im September und im Januar – wird es einen thematischen Fokus geben.

Ausgabe 01 online lesen

Inhalt

Wenn die Mehrheit zur Minderheit wird
Welche Konsequenzen hat das negative Stimmgewicht für die Politik?

Der Untergang im „Silbersee“
Warum geht dem Kunstmusikbetrieb der Nachwuchs aus?

Verdrängen, Verdecken und Verschweigen
Wie geht die Klassik mit demPublikumsschwund um?

Der lange Schatten der Stasi
Weshalb ist Vertrauenskapital für die Wirtschaft so wichtig?

Wie wenig wir über Wirtschaft wissen
Welche Folgen hat dies für den Konsumenten?

Öffnet die Daten-Bestände!
Wie können mehr amtliche Informationen den Bürgern helfen?

Wie Deutschlands nächste Unternehmergeneration denkt
Was halten Firmennachfolger von Werten, Bildung, Karriere und gesellschaftlichem Engagement?

Was Experten wirklich wissen
Warum sind Fachleute mehr denn je gefragt?

Die Vermessung von Sozialunternehmen in Deutschland
Weshalb boomen Geschäftsmodelle ohne Gewinnabsicht?

Von Marken und Managern, Gott und Gemeinderäten
Worüber forschen Studierende?

Ein Magazin als künstlerisches Experiment
Warum und in welcher Form konzipierte Ruediger John diese Publikation?

Was weiter wichtig war: Die ZU 2009-2011


Editorial
Geistesgegenwart statt Zeitgeist

Grußwort
Soviel Anfang wie nie zuvor

Im Gedenken an Professor Dr. Heinrich Wilms

Zugänge für Forschung und Lehre
Warum folgen Wissenschaftler dem Ruf an den See?

Deutschlands erste „Magnistudenz“
Warum braucht eine Uni einen studentischen Vizepräsidenten?

Prominente Gäste, pointierte Sätze
Was kann man von Praktikern für die Theorie lernen?

„Rock your life!“ rockt das Land
Wie kann man mehr Bildungsgerechtigkeit schaffen?

Substanz statt Schnelligkeit
Warum sind vier Jahre Studium besser als drei?

Drei neue Studiengänge – Bachelor oder berufsbegleitend
Welche Lücken schließen SPE, eMA FESH und eMA DIP?

Das Start-up ist ein Tante-Emma-Laden
Wie funktioniert ein traditionelles Konzept in einer schnelllebigen Zeit?

Die Geschichte von „Frosch und Löwe“
Wie wird aus einer Drogenkarriere ein bewegender Film?

Sprachrohr für soziales Handeln
Wie lässt sich die Wiedereingliederung von Häftlingen in die Gesellschaft verbessern?

Politische Kultur auch in der Praxis
Welche Gruppierungen sind aktiv?

Ein Grundstock für das Gründungs-Biotop
Warum fördert die ZU Micro Equity GmbH & Co. KG studentische Jungunternehmer?

Vielseitig sollten sie sein
Stipendiaten der ZU: Warum werden überdurchschnittlich so viele Studierende gefördert?

Festlicher Abschied für die Absolventen
Wer erhielt Bachelor- und Master-Urkunden?

Entscheidende Botschafter
Was folgt nach dem Studium?

Investition in eine nachhaltige Zukunft
Warum engagiert sich die Tognum AG für das European Center for Sustainability Research (ECS) an der ZU?

„Intensiver Austausch von hohem Nutzen“
Wie erlebt ein Wissenschaftler einen Stiftungslehrstuhl?

Veranstaltungsvorschau
Herbst/Winter 2011/12

„Wir sind Bildungs-Romantiker und keine Ausbilder“
Acht Jahre ZU: Was wurde erreicht und was sind die nächsten Ziele?

Leseprobe